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Reiseberichte
Urlaub 2001 in Alanya
Die Reisezeit war Anfang September. Es war zwar noch sehr heiss, doch es soll 1-2 Wochen davor, also Mitte August wesentlich heisser gewesen sein. Unser Reiseveranstalter war L´Tur und wir haben übers Internet gebucht. Das verlief alles vollkommen reibungslos. Kann man weiter empfehlen. Als wir in Antalya ankamen, wurden wir noch ca. 1,5 Stunden mit dem Bus weiter zu unserem Hotel in Alanya gekarrt. Das Hotel - www.sarahotels.com - war super. Es ist ein sehr schönes Hotel ca. 100 Meter vom legendären Kleopatra Strand entfernt. Zur City waren es zu Fuss auch nur ein paar Minuten. Das einzigst negative war, das es sich gerade im Umbau befand, weswegen man Sauna, Billard und das türkische Bad nicht nutzen konnte. Aber soll 2002 alles fertig sein. Die türkischen Mitmenschen waren alle sehr kontaktfreudig ( was ja nicht immer gut ist) sowie auch nett und freundlich. Im allgemeinen waren sie auch alle recht gut deutschsprachig. Der Hoteleigene Strand war ein feinsandiger und sehr sauber. Der Nachteil war, dass man barfuss nicht laufen konnte, weil er so heiss war. Er hatte auch einen kleinen Imbiss. Am Strand liefen auch Eis- und Wasser - und sonstige Verkäufer herum, so dass für das leibliche Wohl auch gesorgt war. Dann gab es noch einen Bootsfahrtenverkäufer namens Kerim, der auch immer eine kleine Unterhaltung wert war. Um die nähere Umgebung kennenzulernen, haben wir uns einen einheimischen Taxifahrer geschnappt, der uns alles zeigen sollte. Welch ein Zufall, dass er mal 10 Jahre lang in Bremen in der Vulkan-Werft gearbeitet hatte und sehr gut deutsch konnte. Als erstes fuhren wir auf den Berg mit der alten Burg. Von hier aus hatte man einen herrlichen Ausblick über das Land. Unser Fahrer erklärte und erzählte uns auch viel über die historischen Hintergründe und liess uns Zeit zum fotografieren. Durch das warme Wetter war es natürlich auch sehr neblig, bei einer Luftfeuchtigkeit von 90 %, was die schöne Aussicht doch etwas trübte. Als nächstes ging es in die größte Tropfsteinhöhle (Dim Höhle) der Umgebung. In der Höhle war es angenehm kühl. So liess sich das Wetter nach ein paar Strandtagen ganz gut aushalten. Danach ging es weiter zu einem der unzähligen Restaurants im Fluss Dimcay. Das besondere daran war, dass man während des Essens gleichzeitig mit den Füßen im Wasser stand. War auch eine angenehme Abkühlung. Die Preise und das Preis-Leistungs Verhältnis waren wie eigentlich überall gut. Es gab reichlich gutes zu essen zu relativ geringen Preisen. Bis auf ein paar Ausnahmen, wo ich später noch zu komme. Nur der Weg zu den einzelnen Tischen war anstrengend, weil der Fluss doch voll war von Steinen, die immer pieksten.
Was nicht zu empfehlen ist, ist über den Reiseveranstalter eine Rundreise nach Pamukkale zu buchen. Es ist doppelt so teuer wie die Touren, die es auf der Strasse gibt. Die Tour an sich ist komplett gleich. Die Busse sind alle klimatisiert und die Reiseführer deutschsprachig. Das Hotel ist wahrscheinlich auch vom gleichen Komfort. Unser Hotel war ein angebliches 5-Sterne-Hotel, was man aber nicht sehen konnte, denn es war wesentlich schlechter als dass Hotel in Alanya. Das Essen war wie eine Massenabfertigung, man saß auf Schützenfest Bänken an ebensolchen Tischen. Die Klimaanlage funktionierte nicht und die Getränke an der Pool Bar abends waren sauteuer.
Die ganze Fahrt nach Pamukkale lohnte sich sowieso nicht, weil die gesamten Hotelanlagen auf dem Berg abgerissen wurden und oben nur noch die Ruinen zu sehen waren. Aufgrund der allgemeinen Wasserknappheit wurden die Terrassen kontrolliert geflutet. Man mußte also Glück haben, um überhaupt eine geflutete Terrasse zu sehen. Also, Fazit ist, spart die 100 DM pro Person und geht dafür schön essen. Als Andenken für zu hause kann man sich ja eine Postkarte kaufen. Darauf sieht es es ja aus wie früher.
Sehr interessant dagegen war die kleine Bootsfahrt vom Hafen von Alanya zu den Grotten.Wir hatten uns ein sehr kleines Boot ausgesucht. Hatte nur Platz für 10 Leute. Da wir die ersten waren und der Bootsführer mit uns beiden nicht alleine fahren wollte, wegen dem Geld, machten wir uns also selber auf die Suche nach zahlenden und mitfahrenden Touristen, was uns schließlich auch gelang und die Fahrt beginnen konnte. Der Blick in die alten Grotten und die alte Schiffswerft waren sehr schön. Auch wie der Bootsführer die Fische fing war zum angucken geeignet.
Zum Schluss sei noch vermerkt, dass ein Besuch im türkischen Bad ein Muss ist. Wer einen Sonnenbrand hat, soll damit etwas warten, sonst tut die Massage ziemlich weh. Ausserdem lohnt es sich, mal zu einem echten türkischen Abend mit Folklore, Bauchtanz und allem anderen drum und dran zu fahren.
Fazit des Urlaubs:
Es war sehr schön und die Menschen alle nett. Und es wird nicht mein letzter Türkei-Urlaub gewesen sein.
Eine Genehmigung der fotografierten Personen wurde vor dem fotografieren oder im Anschluss eingeholt.
 
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